Nachruf Manfred Weber

Wir trauern um unseren Ehrenlöschbezirksführer, Kameraden und Freund Manfred Weber.

Unser „Manni“ war ein echtes Urgestein der Feuerwehr der Gemeinde Namborn. Von klein auf war die Feuerwehr sein Leben, war als Kind schon Mitglied der Jugendfeuerwehr und bereits mit 16 Jahren schloss er sich den Aktiven der Feuerwehr Furschweiler an. Schnell wurde er Führungspersönlichkeit und im Jahre 1985 auch zum Löschbezirksführer gewählt. Dieses Amt übte er lange Jahre überaus engagiert aus. Auch beim Zusammenschluss der Löschbezirke Hofeld-Mauschbach, Eisweiler, Roschberg und Furschweiler im Jahre 2007 ging er voran und unterstützte tatkräftig. Er wurde auch hier, im neu gegründeten Löschbezirk Namborn-Mitte, wieder in die Löschbezirksführung berufen. In der Jahreshauptversammlung 2016 wurde er einstimmig zum Ehrenlöschbezirksführer des Löschbezirks Namborn-Mitte gewählt. Nach seinem Ausscheiden aus dem Aktiven Dienst 2018 kümmerte er sich noch um die Belange der Altersabteilung.

Manfred war nie etwas zu viel, die Feuerwehr war sein Leben. Sein Privatleben stellte er sehr oft hinten an, die Feuerwehr ging vor. Er hatte für jeden ein offenes Ohr und war uns allen ein guter Freund und Kamerad.

Ihn und seine Anekdoten und spannenden Geschichten aus Einsätzen, Übungen und seinem Leben werden wir sehr vermissen.

Mit Ihm verliert unsere Wehr einen treuen, aufopferungsvollen und ehrenwerten Kameraden.

Wir werden ihm stets ein „ehrendes Andenken bewahren“.

Ruhe in Frieden.



Bundesweiter Warntag

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

Was passiert am bundesweiten Warntag?

Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen).

Was sind die Ziele des bundesweiten Warntags?

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

  • Sie für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren,
  • Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und
  • auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

Quelle: www.warnung-der-bevoelkerung.de

 

Anmerkung der Feuerwehr Namborn-Mitte:

In der Gemeinde Namborn gibt es keine Sirenen mehr. Die Warnung über Sirenen entfällt also in unserem Bereich. Sollten Sie dennoch welche hören, handelt es sich hierbei um Sirenen aus den Nachbargemeinden.

Unwetterlage

Landkreis St. Wendel. In der Nacht zum Montag (17.08.2020) zog eine Unwetterfront mit Gewitter und heftigem Regen sowie Sturmböen über das St. Wendeler Land.
Ab 01:30 Uhr waren dann die Feuerwehren im Landkreis gefordert.

Die Feuerwehren im Landkreis wurde zu insgesamt 26 Einsätzen alarmiert (Stand: 03:30 Uhr).

Am stärksten betroffen war die Gemeinde Namborn. Dort mussten 20 unwetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden.
Alle Löschbezirke der Gemeinde Namborn sowie Güdesweiler und Reitscheid zur Unterstützung waren im dortigen Gemeindegebiet im Einsatz um alle Schadensstellen abarbeiten zu können.
Die Szenarien reichten von vollgelaufenen Keller, umgestürzte Bäume sowie zwei Entstehungsbrände in Wohnhäuser durch Wassereinbrüche in Elektroverteilungen.
Hinzu kommen noch zahlreiche Einsatzstellen, bei denen die Hausbewohner zur Selbsthilfe griffen und das Wasser aus Keller- und Wohnbereichen entfernten.

Weiter betroffen waren die Gemeinde Marpingen (1 x Urexweiler), Gemeinde Tholey (1 x Sotzweiler), Freisen (2 x Reitscheid) sowie die Stadt St. Wendel (2 x Kernstadt). Auch dort galt es vollgelaufene Keller oder eindringendes Regenwasser durch beschädigte Dächer von den Wassermassen zu befreien.

Erhebliche Gefährdung für Verkehrsteilnehmer sowie die Einsatzkräfte bestand durch ausgehobene Gullydeckel, welche durch die überfluteten Flächen nicht immer ersichtlich waren.

Weiterhin behinderten mit Geröll und Schlamm überflutete Strassenabschnitte den Straßenverkehr.

Wegen eines Hangrutsches im Bereich Gewerbegebiet „Auenrech „ im Namborner Ortsteil Hofeld-Mauschbach musste die L133 zeitweise in diesem Bereich voll gesperrt werden.

In der Gemeinde Namborn und der Stadt St. Wendel wurden die jeweiligen Lagezentren besetzt und von diesen die Einsätze koordiniert.

Verletzte wurde niemand.

Der Landkreis St. Wendel war der am stärksten betroffene Bereich in dieser Nacht im Saarland.

 

Text: Dirk Schäfer, KBI

Quelle: Facebook – Feuerwehren Landkreis St. Wendel

Hofeld-Mauschbach/Eisweiler/Roschberg/Furschweiler